innovate4nature – insects edition ist der Ideenwettbewerb des WWF Österreich zusammen mit dem Impact Hub Vienna, welcher im Rahmen der Biodiversitäts-Initiative vielfaltleben des BMK und mit Unterstützung von Bund (BMLRT) und Europäischer Union durchgeführt wird.

Die Finalistinnen und Finalisten stehen fest!

Aus 67 Einreichungen hat eine Fachjury am 17. Juni 2020 die sechs besten Ideen für den Schutz unserer Insekten gekürt. Gemeinsam mit erfahrenen Fachleuten werden die ausgewählten Teams in den nächsten Monaten an ihren Business-Modellen feilen, bevor im Herbst das große Finale stattfindet.

Die diesjährigen Finalistinnen und Finalisten des i4n-Ideenwettbewerbs:

  • Artenhof (OÖ) arbeitet an einem Vorzeigebetrieb für eine krisensichere Bio-Landwirtschaft.

  • diversifyr (Wien, Tirol) arbeitet am Design einer Sense als „urban gardening tool“ für ein insekten- und bodenschonendes Mähen.

  • Keine Maerchen (OÖ) verwandelt überschüssige Bio-Karotten in eine leckere Alternative zu Räucherlachs.

  • Network for Nature (NÖ, Wien) arbeitet an einem regionalen Netzwerk von Menschen, die sich gemeinsam in ihrer Umgebung für den Erhalt und Ausbau von Biodiversitätsflächen einsetzen.

  • Regionales Wiesensaatgut für die Vielfalt (Burgenland) entwickelt Methoden zur Gewinnung von artenreichem und regionalen Wiesensaatgut für neue Blumenwiesen.

  • Tagfaltermonitoring Österreich (Wien) will ein standardisiertes und flächendeckendes Monitoring für einen Überblick über den Zustand und die Entwicklung der Tagfalter in Österreich einführen.

Die Jury

Die aus Biodiversitäts- und Startup-Fachleuten zusammengesetzte Jury bestand aus Christa Maier (Erste Group – George Labs) für den Bereich Finanzierung, Julia Weber (ÖBB Immobilien – Mein.Bahnhof) und Markus Haas (WKO, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft) für den Bereich Innovation, Gründung und Team sowie Thomas Frank (BOKU – Institut für Zoologie) für Biodiversität und Insekten.

So geht es jetzt weiter

Die sechs Finalist*innen erhalten ein erstes Preisgeld von jeweils 1.500 Euro sowie ein eigenes Gründungsprogramm mit Coachings und Workshops im Impact Hub Vienna. Beim Finale (voraussichtlich Oktober) winkt dem Gewinner-Team ein Preisgeld von weiteren 5.000 Euro sowie eine Mitgliedschaft im Impact Hub Vienna und gezielte Unterstützung bei der Vorbereitung zum erfolgreichen Start des Unternehmens.

Was steht hinter innovate4nature?

Ziel ist, innovative Geschäftsideen als auch nicht-gewinnorientierte Initiativen zu fördern, die einen positiven Beitrag zum Schutz der biologischen Artenvielfalt in Österreich leisten. Wie der Titel bereits verrät, wird der Fokus bei der aktuellen Auflage des Wettbewerbs auf Insekten und ihre Lebensräume gelegt.

Eine App zum Monitoring gefährdeter Insektenarten? Eine Crowdfunding-Initiative zum Erhalt von Blühstreifen?

Ja genau!
Gesucht werden innovative Geschäftsideen und Initiativen, zur Förderung von Biodiversität und zum Schutz von Insekten (siehe unten “Die Challenges”).

Sowohl wirtschaftlich gewinnorientierte als auch nicht-gewinnorientierte Konzepte können in den folgenden drei Kategorien eingereicht werden:

Gesucht werden neuartige Produktideen, die auf innovative Weise den  Anforderungen von ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit gerecht werden. Im Besonderen wird hier ein Fokus auf die Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Produkte gelegt, z.B. Produktion und Herkunft sowie die Wahl der Rohstoffe selbst, Lebenszyklus und Produktdesign im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus ist die Wissensvermittlung über die Notwendigkeit von Artenvielfalt, im Speziellen von Insekten, als Versicherung einer gesunden Lebensgrundlage, im Zuge der Bewerbung sowie im Design des Produktes von großem Interesse.

Best Practices z.B.: Alpengummi (innovate4nature SiegerInnen 2018), Die Obstraupe (innovate4nature Sieger 2016), Hut und Stiel, Blün

Neuartige Lösungen für Bedürfnisse im Dienstleistungssektor, welche die Artenvielfalt und im Besonderen Insekten und Ihren Lebensraum schützen bzw. fördern. Dies beinhaltet ebenfalls Maßnahmen im Bildungs- und Erziehungsbereich, zur Bewusstseins- und Wissensvermittlung auf diesem Gebiet. In dieser Kategorie unterstützt vorwiegend der Impact Hub Vienna bei der Entwicklung und Realisierung.

Best Practices z.B.: GoBugsGo, Ordentlich! Schlampert

Maßnahmen und Initiativen, die zum Erhalt und der Förderung der einheimischen Artenvielfalt und Insekten, im ländlichen und/oder städtischen Raum beitragen. Beispielsweise durchgeführt durch bzw. im Zusammenschluss von Bauern, Landjugend oder Alpinvereinen

Best Practices: Vau hoch drei (nachhaltige Raumplanung)

Preise

Zu gewinnen gibt es insgesamt 14.000 € Startkapital, die kostenlose Teilnahme an einem mehrmonatigen Gründungsprogramm, eine Mitgliedschaft inklusive Coworking Space im Impact Hub Vienna sowie mediale Unterstützung durch einen breiten öffentlichen Auftritt in Form von Presseaussendungen, via Social Media und in diversen WWF Medien (u.a. Panda Magazin, Newsletters).

Die Mission

innovate4nature setzt mit der “insects edition” heuer einen Schwerpunkt auf Insekten und ihre Lebensräume.

Vor allem Insekten sind oft von menschlichem Zutun negativ betroffen und das, obwohl sie ein wichtiger Grundbaustein in unserem Ökosystem sind – sprich, wenn wir die Insekten verlieren, bricht dieses zusammen und wir verlieren damit unsere Lebensgrundlage!

Insekten dienen als Bestäuber von Blüten, natürliche Gegenspieler von Kulturschädlingen, “Müllabfuhr der Natur” und Nahrungsquelle vieler Tierarten. Der Verlust der Artenvielfalt bei den Insekten, hat gravierende Konsequenzen für Menschen und Wirtschaft.

Darum werden Lösungen gesucht, die naturnahe Lebensräume und eine standorttypische Artenvielfalt fördern.

Deine innovativen Lösungen sind gefragt!

Die Challenges

Als Anregung und zur Orientierung für Lösungen, die gesucht und eingereicht werden können, dienen folgende Themenbereiche*:

Einer der Hauptgründe für den Rückgang der Vielfalt und Biomasse von Insekten ist der intensive Einsatz von Pestiziden (Pflanzenschutzmittel). Eine Maßnahme gegen das fortschreitende Insektensterben ist es daher den Einsatz von – besonders für Insekten schädlichen Pestiziden – in Land- und Forstwirtschaft sowie in weiteren Wirtschaftsbereichen, auf öffentlichen Grünflächen sowie in privaten Gärten und im Siedlungsbereich, zu verringern.

Die negativen Auswirkungen von übermäßigem Pestizideinsatz betreffen allerdings nicht nur Insekten. Die Abbauprodukte und Beistoffe von Pestiziden reichern sich im Boden an, beeinträchtigen Nährstoffkreisläufe und das natürliche Zusammenspiel zwischen Nützlingen und Schädlingen.

Mögliche Lösungsansätze sind z.B. Bio-Pflanzenschutzmittel, biologische Schädlingsbekämpfung mit Hilfe von Nützlingen und andere biologische Methoden sowie an den Stand der Technik angepasster reduzierter Pestizideinsatz. Mithilfe von bewusstseinsbildenden Maßnahmen kann Privatpersonen, HobbygärtnerInnen und Verkaufspersonal der Zusammenhang zwischen Pestizideinsatz und negativen Biodiversitätsaspekten aufgezeigt werden.

Der hohe Flächenverbrauch (hervorgerufen v.a. durch Bebauung) und damit der Verlust an natürlichem Lebensraum ist eine der Hauptursachen für den starken Rückgang der Vielfalt und Anzahl von Insekten. Neben dem Erhalt von Lebensraum ist auch Bodenschutz und damit der Erhalt der natürlichen Bodenfunktionen von hoher Wichtigkeit. Gesunde Böden bieten Bodenfruchtbarkeit als Grundlage der Nahrungsmittelproduktion, sind Biodiversitäts-Hotspots, Wasserspeicher und –filter sowie Kohlenstoffspeicher.

Potentielle Lösungsansätze sind z.B. ökologische Raumplanungskonzepte die Biodiversitätsaspekte berücksichtigen, Nachnutzung von leerstehenden Gebäuden und Grüne Infrastruktur (siehe unten, Insektenfreundliche „Grüne Infrastruktur“‘).

Lichtverschmutzung – also die negativen Auswirkungen nächtlicher Beleuchtung – führen nachweislich zu negativen Auswirkungen für Insekten. Künstliches Licht beeinflusst z.B. Reproduktion, Entwicklung, Nahrungssuche, Räuber-Beute-Beziehung, Wanderungsverhalten und Aktionsradius von zahlreichen Insekten- und anderen Tierarten.

Studien zeigen, dass Blüten unter künstlicher Beleuchtung wesentlich (62 Prozent) weniger Besuche von nachtaktiven Bestäubern bekommen als Blüten an dunklen Vergleichsstandorten. Dieser Rückgang kann durch Bestäubung von tagaktiven Insekten nicht kompensiert werden. Die Beeinträchtigung von Insekten durch Lichtverschmutzung zieht erhebliche Folgen, für gesamte Ökosysteme und schließlich für unsere Wirtschafts- und Lebensgrundlage, nach sich.

Lösungsansätze sind z.B. technische Innovationen, die Beleuchtungskörper insektenfreundlicher machen sowie die entsprechende Planung von Lichtlösungen und Beleuchtungszeiträumen.

Insekten leisten als Bestäuber einen wichtigen Beitrag für die Sortenvielfalt in der Landwirtschaft und damit für die Versorgungssicherheit von Obst-, Gemüse-, Kräuter- und Getreidearten. 80 Prozent der in der EU angebauten Nutzpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Im Gegenzug unterstützt eine ressourcenschonende, biologische Landwirtschaft durch Reduktion von und Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie durch Fruchtfolgenvielfalt, Humusaufbau und Kompostierung den natürlichen Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen, darunter viele Insekten.

Ein hohes Maß an Biodiversität macht die landwirtschaftliche Produktion widerstandsfähiger gegenüber Gefahren wie Schädlingsbefall oder dem Klimawandel, beispielsweise in Form von Temperaturanstieg und Dürre. Global gesehen wird die menschliche Ernährung jedoch zu 90 Prozent von nur 15 Pflanzen- und acht Tierarten abgedeckt. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit Monokulturen und hohem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden gefährdet unsere Artenvielfalt. Um unsere Ernährung langfristig zu sichern muss ein Wandel hin zu mehr ökologischer Landwirtschaft stattfinden. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine komplette globale Umstellung auf biologische Produktion, auch bei einer stark wachsenden Bevölkerung bis 2050 möglich ist – sofern Fleischkonsum und Lebensmittelabfall reduziert werden. Für Österreich wäre dies sogar bereits bei einer geringfügigen Reduktion der zwei Faktoren möglich.

Lösungsansätze sind z.B. biologische Selbsterntefelder, Förderung von Streuobstwiesen, innovative Konzepte wie „die essbare Stadt/das essbare Dorf“ und Gemüsehochbeete auf Firmengebäuden/-geländen.

Der Wald, mit einem Flächenanteil von knapp 50 Prozent, ist eine der wichtigsten Ressourcen in Österreich – in vielerlei Hinsicht eine „Kapitalanlage“ für jetzige und zukünftige Generationen. Wälder stellen zahlreiche, für den Menschen wichtige Leistungen zur Verfügung, wie beispielsweise Produktion des Rohstoffs Holz, Wasserbereitstellung, Sicherung der Wasserqualität, Boden- und Klimaschutz sowie Schutz vor Naturgefahren und Erholungsraum.

Um diese Leistungen auch zukünftig garantieren zu können braucht es eine nachhaltige Forstwirtschaft, welche die Förderung von naturnahen Waldbeständen sicherstellt. Dabei spielen Insekten ebenfalls eine wichtige Rolle, denn sie tragen entscheidend zur Pflanzenvermehrung, Bodenfruchtbarkeit, nachhaltigen Waldgesundheit und Walddiversität bei.

Lösungsansätze sind z.B. Bewusstseinsbildung zum Nutzen von Alt- und Totholz, Crowdfunding-Initiative zum Kauf von Waldflächen, mit dem Ziel naturnahen bzw. standorttypischen Bewuchs zu fördern sowie Konzepte zur klimaangepassten Waldpflege und Aufforstung.

Flüsse und Seen sind vielfältige Lebensräume. Jedoch sind Gewässer global durch menschliche Besiedelung und Tätigkeiten gefährdet. Sie werden verschmutzt, begradigt, verbaut und dementsprechend bedroht in ihrer Artenvielfalt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Vielfalt von Fischen oder Wasservögeln, sondern auch auf wirbellose Tiere, wie Schnecken, Würmer und Insekten. Die Zahl der Wasserinsekten geht auch aufgrund der Gewässerverschmutzung mit Sediment, ausgeschwemmten Dünger, Pestizide und Medikamentenrückstände zurück. Wie in anderen Ökosystemen spielen Insekten auch in Gewässern eine wichtige Rolle – die Selbstreinigung von Gewässern wird durch Insekten bzw. Insektenlarven im Wasser unterstützt.

Lösungsansätze sind z.B. Renaturierungsprojekte, Hochwasserschutz durch Revitalisierung von Mooren und Überschwemmungsgebieten sowie „Citizen Science“-Projekte zum Monitoring von Wassertieren und ihrer Lebensräume.

Tourismus und viele Freizeitaktivitäten haben einen großen Einfluss auf Raumplanung und Natur. Es werden Flächen durch den Bau touristischer Infrastruktureinrichtungen versiegelt, wie z.B. durch den Bau von Hotels, Parkplätzen, Beschneiungsanlagen, oder durch andere Maßnahmen stark beeinträchtigt, wie z.B. Planierung von Skipisten. Freizeitaktivitäten können zu Störungen von vielen Tierarten führen, beispielsweise bei der Brut, Futtersuche oder Winterruhe und damit einen erheblichen negativen Einfluss auf die Funktionen in einem Ökosystem nehmen, wie beispielsweise im Wald oder in Flüssen und Seen.

Lösungsansätze wären z.B. Konzepte zur Lenkung von Menschen und mit Rücksicht auf ökologisch sensible Gebiete von Tourismus- und Freizeitaktivitäten, Unternehmungen die das „Green Gym“-Prinzip vertreten (körperliche Betätigung verknüpft mit einem Mehrwert für den Naturschutz) und Initiativen zum Erhalt von Totholz beim Bau und Erhalt von Wegen.

Durch die Verbauung und Zerschneidung von ökologisch wertvollen Flächen, beispielsweise durch Verkehrswege und Wohn- und Gewerbebauten, entsteht ein großer Druck auf die natürliche Artenvielfalt. „Grüne Infrastruktur“ kann getrennte und zersplitterte Lebensräume miteinander Verbinden und somit den Bewegungsradius sowie die Nahrungsversorgung steigern. Dazu zählen Landschaftselemente wie Hecken, Feldgehölze, künstliche Verbindungen (Grünbrücken) und innerstädtische Parkanlagen. Dabei sollen insektenfreundliche Blumen, Kräuter und Bäume, heimische statt exotische Pflanzen, Nisthilfen für Insekten wie Insektenhotels, Steinhaufen und Trockenmauern sowie Altbäume außerhalb von Wäldern erhalten und gefördert werden.


Lösungsansätze wären z.B. eine Initiative für ökologische Raumplanungskonzepte und eine Plattform zum Erfahrungsaustausch von „Grüne Infrastruktur“-Projekten für Gemeinden.

Vielen von uns ist nicht bewusst wie abhängig unser gesamtes Leben von intakten Ökosystemen ist. Die Natur, mit ihrer Artenvielfalt, versorgt uns mit den Ressourcen, die wir zum Leben benötigen. Gleichzeitig überbeanspruchen und zerstören wir mit unserem Handeln, beispielsweise durch grenzenlosen Ressourcenverbrauch, diese Lebensgrundlagen. Weltweit sterben jeden Tag rund 150 Arten aus, in Österreich sind bereits 40 Prozent aller Pflanzenarten als gefährdet eingestuft. Die Biodiversität bzw. biologische Vielfalt ist der Motor von Ökosystemen. Insekten sind ein besonders wichtiges Zahnrad in diesem Motor, ohne dem die Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und sauberer Luft sowie die Bodenfruchtbarkeit nicht gewährleistet wäre.


Das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln, Biodiversität und Ökosysteme muss in der Bevölkerung gestärkt werden. Ziel ist es diese Zusammenhänge, in allen Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen (Industrie, Landwirtschaft, Mobilität, Infrastruktur, Raumplanung, Tourismus, etc.), greifbar zu machen und damit ökologische Aspekte in der Planung unserer Handlungen und Maßnahmen besser berücksichtigen zu können. Triebkraft der Zivilisation ist Innovation. Diese muss neu bzw. ganzheitlich gedacht werden, indem die Auswirkungen auf uns und die Natur automatisch berücksichtigt werden. Dies soll zu einem neuen Qualitätsstandard führen und damit Entwicklung bzw. Fortschritt auf eine höhere Qualitätsstufe heben. Denn Biodiversität ist die Grundlage für unseren Wohlstand und unser Wohlbefinden.

Lösungsansätze wären z.B. Branchenplattformen zum Wissens- und Erfahrungsaustausch über ökologische Praktiken sowie Best-Practices, eine Organisation zur themenspezifischen Einbindung von ökologischen und nachhaltigen Aspekten in Lehrplänen und Curricula (für Schulen und Universitäten), eine Initiative zum Erhalt von traditionellem Wissen und Gebräuchen in der Landwirtschaft (lokales Erfahrungswissen über traditionelle Kulturarten) und zum Erhalt der genetischen Vielfalt in der Natur (Sorten, Ökotypen, landeskultureller Werte).

*Diese Themenbereiche entstammen den Zielsetzungen der Österreichischen Biodiversitätsstrategie 2020+.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Idee zu innovate4nature passt, schreib uns einfach!

Online Ideen-Workshops

Du brennst für ein Thema, dir fehlt aber die Idee? Du hast eine Idee aber sie ist noch recht vage? Dann sind unsere Workshops das Richtige für dich!

Melde Dich jetzt zu einem Online Ideen-Workshop an!

Wer kann einreichen?

Einzelpersonen oder Teams ab 18 Jahren mit Hauptwohnsitz in Österreich, die eine innovative Idee mit positivem Effekt für unsere Biodiversität haben und…

  • diese Idee weiterentwickeln möchten oder aus der Idee heraus ein Unternehmen / einen Verein gründen möchten

  • Unterstützung am Weg zur Selbstständigkeit / beim Start der Initiative benötigen sowie

  • Unternehmungen / Vereine die bisher nicht mehr als 200.000 € an Investitionen für die eingereichte Idee / Maßnahme bekommen haben.

Ablauf 2020

  • Start Einreichphase: 4. Februar 2020

    Von 4. Februar bis 27. Mai 2020 kannst Du Deine Idee auf dieser Website hier einreichen.

  • Online Info-Session: 20. März 2020

    Dies ist die perfekte Gelegenheit für Dich, alles rund um innovate4nature – insects edition zu erfahren. Weiters gibt es die Möglichkeit virtuell zu Netzwerken, sich und seine Ideen den anderen TeilnehmerInnen vorzustellen. Den Anmelde-Link findest Du hier!

  • Online Ideen-Workshops: April & Mai 2020

    Bei den Workshops wirst Du bei der Findung und Weiterentwicklung Deiner Idee von unseren Coaches unterstützt. Darüber hinaus kannst Du Dich mit anderen vernetzen und dabei neue Ideen finden. Termine und Anmeldung findest Du hier!

  • Ende Einreichphase: 27. Mai 2020


    Mit dem Schluss der Einreichphase werden aus allen Einreichungen von unserem Expertenteam die zwölf besten Ideen ausgewählt und zum Jury-Event (Halbfinale) eingeladen.

  • Jury-Event (Halbfinale): 17. Juni 2020

    Beim Jury-Event präsentieren die besten zwölf EinreicherInnen ihre Ideen vor Publikum und einer Fachjury. Die besten sechs werden als FinalistInnen in das Gründungsprogramm aufgenommen.


  • Gründungsprogramm: Juni – November 2020

    Im Zuge des Gründungsprogramm bekommen die sechs FinalistInnen Unterstützung durch ExpertInnen, in mehreren Workshops, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und in der Umsetzung weiterzukommen.


  • Finale: November 2020

    Im Finale präsentieren die sechs FinalistInnen den Fortschritt in der Umsetzung ihrer Ideen wiederum einer Fachjury. Anschließend wird der/die GewinnerIn gekürt.

Hast du eine Frage? Dann schreib uns einfach hier!